Über die Lust an der Freiheit Eine Einladung zur Einmischung nicht nur am Tag der Menschenrechte
„Freiheit heißt, sich in seine eigenen Angelegenheiten einzumischen. Und Demokratie ist meine Angelegenheit.“
Ilko-Sascha Kowalczuk
Spätestens seit der Corona-Pandemie und den aktuellen weltpolitischen Verwerfungen steht unsere Demokratie unter erheblichem Druck: Von Rechtsaußen wird versucht, unser demokratisches System verächtlich zu machen, um es zu delegitimieren und letztlich zu zerstören. Auf der anderen linksradikal-islamistischen Seite werden grundlegende westliche Werte als degeneriert betrachtet und mit aggressiver moralischer Kategorik bekämpft.
Bei dieser herausfordernden Gemengelage scheint es schwierig, sich auf das zu besinnen, was uns ausmacht und lange Zeit selbstverständlich erschien: tolerante, purismusfreie Lebenseinstellungen, Freude an Satire und aufgeklärter Geisteshaltung sowie der immerwährende Trotz gegen Bescheidwisser, Moralapostel und sonstige Freiheitsbeschränker.
Wir möchten zum Tag der Menschenrechte jenseits der alltäglichen Besorgnisse ein wenig die persönliche Widerstandsfähigkeit stärken und eine Ode an die Freiheit auf der Grundlage von Menschenwürde und Demokratie singen.
Dafür laden wir freiheitsliebende Düsseldorferinnen und Düsseldorf ein, sich dem zutiefst menschengemäßen Wesen der Freiheit mit Texten aus Literatur, Philosophie oder eigenem Erleben anzunähern und sie einem aufmerksamen Publikum zu Gehör zu bringen.
Anmeldung (und Info): volker.neupert@respekt-und-mut.de, mobil 0152-55823791 –
Mit der Bitte um Zusendung eures Textes bis zum 10. November 2026 und der Einhaltung einer Vortragsdauer von maximal fünf Minuten, damit sich möglichst viele beteiligen können.
Eine Veranstaltung von Düsseldorfer Beiträge „Respekt und Mut“ und Düsseldorfer Aufklärungsdienst in Kooperation mit Gerhart-Hauptmann-Haus