Erlebniswelt Rechtsextremismus - Hintergründe und Entwicklungen Rechtsextremistische Präsenzen und Diskurse in Online-Welten


Zwei Impulsvorträge: Wie möchten Rechtsextremisten Jugendliche erreichen?

Von Saskia Jende und Dr. Thomas Pfeiffer, Innenministerium NRW − Verfassungsschutz.

Mittwoch, 25. November 2026, 18 Uhr, Gerhart-Hauptmann-Haus, Konferenzraum, Bismarckstraße 90 – Eintritt frei

Auch wenn sich die neuen Formen des Rechtsextremismus modern, subversiv und provokant geben, die Inhalte sind im Kern gleichgeblieben: rassistisch, unmenschlich und demokratiefeindlich. Zurzeit steht vor allem die Hetze gegen Geflüchtete und Menschen mit internationaler Familiengeschichte im Mittelpunkt rechtsextremistischer Kampagnen. Auch der Antisemitismus gehört immer noch zum Wesenskern dieser Szenen.

Der Begriff Erlebniswelt Rechtsextremismus mag auf den ersten Blick verwundern, aber er beschreibt die Mittel und Strategien, um junge Menschen für diese Szene zu gewinnen. „Rechts“ zu sein verspricht Action, Tabubruch und Anerkennung, zu den Lockmitteln zählen Angebote im Social Web, Musik und Kampfsport.

Insbesondere für junge Menschen ist Social Media ein zentraler Ort, an dem Orientierung, Zugehörigkeit und politischen Deutung entstehen. Diese Offenheit macht Jugendliche zugleich anfällig für gezielte Einflussnahmen durch rechtsextremistische Akteure, die digitale Räume strategisch nutzen, um mittels emotionaler Ansprache und sogenannter Türöffner-Themen demokratiefeindliche Botschaften zu verbreiten und junge Menschen schrittweise zu radikalisieren.

Saskia Jende und Thomas Pfeiffer geben Einblicke in aktuelle Formen rechtsextremistischer Agitation. Anhand von Materialien aus Social Media zeigen sie auf, mit welchen Themen, Symbolen, Formaten und Strategien diese Akteure arbeiten.

Info: volker.neupert@respekt-und-mut.de, mobil: 0152- 55823791

Eine Veranstaltung von Düsseldorfer Beiträge Respekt und Mut in Kooperation mit Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf und SABRA- JGD