Prof. Dr. Beate Küpper: Die geforderte Mitte Vorstellung der Studie zu demokratiegefährdenden und rechtsextremen Einstellungen


Vortrag und Diskussion

Hass, Rechtsextremismus, Populismus, Antisemitismus, Rassismus ... diese Angriffe setzen die Gesellschaft zunehmend unter Druck. Wie groß ist die Gefahr, die davon ausgeht, wie ausreichend sind wir sensibilisiert, tun wir genug und das Richtige, die Demokratie zu verteidigen und die unmittelbar Angegriffenen zu schützen? Wie hängen diese Entwicklungen mit dem, was wir in unseren Einrichtungen und Kommunen erleben zusammen und wie können wir uns hier noch besser aufstellen?

Diese Fragen treiben viele um. Zentral dazu gehört auch die Frage, wie es eigentlich um die demokratischen und antidemokratischen Haltungen in der Mitte der Gesellschaft – also uns allen – bestellt ist. Alle zwei Jahre untersucht die »Mitte-Studie« im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung daher rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in der deutschen Gesellschaft in einer repräsentativen Umfrage, zuletzt im Winter 2020/21. Deutlich wird: Die »Mitte« ist im mehrfachen Sinne gefordert – durch Klimawandel, Migration, soziale Ungleichheit, zuletzt durch Corona und aktuell den Krieg in der Ukraine, sie ist herausgefordert durch antidemokratische Angriffe und sie ist gefordert Haltung zu zeigen, Position zu beziehen und die Demokratie zu stärken.

Die Mitautorin der Studie, Prof. Dr. Beate Küpper, stellt Befunde der Studie und aktuelle Entwicklungen vor, um darüber mit den Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen.

Referentin: Prof. Dr. Beate Küpper, geboren 1968, Dr. phil., ist Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein/Institut SO.CON –Social Concepts, sowie Partnerin im neuen Wissensnetzwerk Rechtsextremismus, Mitglied im Stiftungsrat der Amadeu-Antonio-Stiftung und der Redaktion der Zeitschrift »Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit« für Wissenschaft und Praxis. Derzeit leitet sie das Projekt „KoKo II NRW: Kommunales Konfliktmanagement fördern – Kommunen für Integration stärken“.

Info und Anmeldung: berthild.kamps@duesseldorf.de, Tel: 0211/89-96556.
Um Anmeldung per E-Mail mit Kontaktdaten bis zum 1.9. wird gebeten.

Eine Veranstaltung von Amt für Migration und Integration - Kommunales Integrationszentrum – KI im Rahmen des Aktionsprogramms KOMM-AN NRW